Sie haben sich für eine Sorte aus einem Katalog entschieden, in dem das Prädikat „unvergleichlicher Duft“ neben „Krankheitsresistenz“ steht.
Doch die aufgeblühten Knospen sind nur eine Augenweide und verströmen nicht den versprochenen dichten Duft, so der Korrespondent von .
Das liegt nicht an Ihrer Vergesslichkeit, sondern an den Prioritäten der modernen Züchtung: Jahrzehntelange Arbeit war darauf ausgerichtet, die ideale Form, leuchtende Farbe und Widerstandsfähigkeit zu schaffen, während das komplexe Duftbouquet als subjektives Merkmal in den Hintergrund getreten ist.
Es ist möglich, den Duft wieder in den Garten zu bringen, aber dazu muss man auf die alten, bewährten Sorten zurückgreifen – Bourbon-, Damast- oder Centifolium-Rosen, deren üppige Form durch einen phänomenalen Geruch kompensiert wird.
Pflanzen Sie einen Strauch von ‚Madame Isaac Pereire‘ oder ‚Comtesse de Mourne‘ neben die Veranda, und die Abendluft wird von Wellen des klassischen Rosendufts erfüllt, dem keine moderne Hybride widerstehen kann.
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