Wir sind daran gewöhnt, das Smartphone als Informations- und Kommunikationsquelle zu sehen, aber wir denken selten über seine Schattenseiten im wahrsten Sinne des Wortes nach.
Wenn man bei der Arbeit oder beim geselligen Beisammensein einfach den Bildschirm seines Geräts herunterklappt, entsteht eine psychologische Barriere zwischen einem und dem endlosen Strom von Benachrichtigungen, berichtet .
Diese Aktion signalisiert dem Gehirn, dass eine Konzentrationsphase beginnt, und reduziert den impulsiven Drang, jedes neue Signal zu überprüfen. Die physische Abwesenheit eines flackernden Bildschirms aus dem Blickfeld verringert die kognitive Belastung, so dass man sich intensiver mit der anstehenden Aufgabe oder einem Live-Gespräch beschäftigen kann.
Es handelt sich um eine minimalistische digitale Hygienepraxis, die weder die Installation spezieller Apps noch große Willenskraft erfordert. Dieser Ansatz ist besonders effektiv bei Familienessen oder Treffen mit Freunden, wenn es wichtig ist, im Moment präsent zu sein.
Das Telefon, das mit dem Bildschirm nach unten liegt, nimmt nicht mehr am Dialog teil, sondern wird zu einem bloßen Objekt auf dem Tisch zurückverwandelt. Es ist eine Geste des Respekts gegenüber Ihren Gesprächspartnern und Ihrer eigenen Zeit, die schnell zur Gewohnheit wird.
Natürlich macht diese Methode nicht die Notwendigkeit überflüssig, für die wirklich wichtigen Aufgaben einen Schweigemodus einzurichten. Aber sie funktioniert als visueller Anker, der Sie an Ihre gewählte Priorität erinnert.
In einer Welt, in der unsere Aufmerksamkeit zu unserer primären Ressource geworden ist, ist eine solch einfache Geste ein Akt der sanften, aber entschlossenen Selbstkontrolle.
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